Labyrinth der Menschenrechte Uttendorf

Labyrinth im Sommer

Seit einigen Jahren findet man am Mattigtalradeweg zwischen Mauerkirchen und Uttendorf das ‚Mattigtaler Heckenlabyrinth der Menschenrechte‘ von Norbert Knoll. Es handelt sich dabei um das mit 3.000qm größte Heckenlabyrinth Österreichs, ein naturnah gestaltetes, für Jung und Alt geeignetes Ausflugsziel.

Das Labyrinth ist dem ersten Artikel der Menschenrechtserklärung von 1948 gewidmet und soll sukzessive zu einem Themenweg zu Menschenrechten einerseits, dem kretisch-minoischen Mythos andererseits ausgebaut werden. Erste Informationstafeln wurden bereits angebracht. Das Labyrinth ist auf private Initiative entstanden und gehört zur Zeckauersölde in der Ortschaft Reichsdorf.

Bei dem Labyrinth handelt es sich um ein eingängiges, naturnah gestaltetes Heckenlabyrinth (kein Irrgarten, d.h. ohne Verzweigungen und Sackgassen) mit einer Weglänge ins Zentrum von ca. 760m.

Die Grundstruktur bildet eine 2005 gepflanzte mit Feldgehölzen (Birke, Walnuss, Feldahorn, Rotbuche, Winterlinde) angereicherte Streuobstwiese (40 Kirschbäume).

Heckenpflanzungen in den Jahren 2008 und 2010 mit Hainbuche und Kornelkirsche (Dirndl) säumen nunmehr den labyrinthisch angelegten über vier Plätze führenden Weg ins Innere. Das Zentrum bildet ein oktogonaler, ca. 300qm großer Platz, in dessen Mitte sich ein Ring aus Lavendel befindet.

Die Herbstpflanzung 2010 erfolgte durch die katholische Jugend Ostermiething gemeinsam mit einer Klasse der Landwirtschaftsschule Mauerkirchen und einer Gruppe von Jugendlichen der Landjugend Burgkirchen. Die offizielle Eröffnung erfolgte im Juni 2016.

Das Labyrinth ist frei zugänglich und kann jederzeit besucht werden. Der Weg durch das Labyrinth wird allerdings nur von Mitte Mai bis Ende Oktober gemäht bzw. gepflegt. Einträge ins Gästebuch sind willkommen und nähere Infos können per E-Mail unter norbert.knoll@zeckauer.at eingeholt werden.

Eine Karte findet man hier.

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